Nach meinem Urlaub startet nun meine neue Serie und die heißt
TOP 3
Von meinem tollen Reisen diesen Sommer gibt es noch jede Menge Fotos zu zeigen und Geschichten zu erzählen. Daher gibt es ab jetzt jeden Abend ein Foto zu verschiedenen Themen, nicht immer fotografisch wertvoll aber dafür auch mal amüsant oder außergewöhnlich...
TOP 3 Drohnen-Spots
Platz 1 - die Wälder Schwedens
Schwedisch Lappland bietet endlose Landschaften, häufig findet sich hier nichts außer dichten Wäldern, Hügeln, Moor und Seen oder Flüsse. Oft gibt es weder Straßen noch Wege, so hätten wir auch den Weg zu diesem Spot wohl alle nicht gefunden (vom Rückweg mal gar nicht zu sprechen) und kamen nur dank unserem tollen lokalen Guide überhaupt hier her. Erst aus der Luft zeigte sich mal wieder die Vielfalt der Farben und Formen!
Platz 2 - Brücke über den "Kolgrafafjördur"
In Island gibt es viele schöne Spots zum Drohne fliegen aber einen liebe ich ganz besonders! Hier war ich schon im Winter fasziniert von der Brücke, die erst aus der Luft ihre wahre Schönheit offenbart. Dieses Jahr konnte ich zweimal hier fotografieren, denn nachdem es auf dem Hinweg sehr regnerisch war musste ich auf dem Rückweg extra nochmal einen kleinen Umweg hier her fahren. Und so verbrachte ich eine schöne Zeit am Wasser und genoß den Blick auf den "Kolgrafafjördur" ausgiebig vom Boden und aus der Luft.
Platz 3 - die bunten Flüsse
Nicht nur in Island, sondern auch in Schweden gab es immer wieder auf den ersten Blick völlig unscheinbare Flüsse und Bäche. Doch oft lohnt ein genauerer Blick, insbesondere auch aus der Drohnen-Perspektive! Denn so eröffnet sich eine völlig neue, geradezu surreale Welt. Im Süden Islands hat mich vor allem der Fluß "Markarfljót" beeindruckt, wo das Wasser von den Gletschern "Mýrdalsjökull" und "Eyjafjallajökull" in den Atlantik fließt. Trotz widrigem Wetter mit böigem Wind und immer wiederkehrenden Regenschauern konnte ich einige trockene Minuten nutzen um bis an die Mündung des Fußes in den Atlantik zu fliegen und wurde mit einem herrlichen Farbspiel belohnt.
TOP 3 Essen

Platz 1 - Lava-Pizza
Was könnte wohl mein 1. Platz sein außer Pizza :D Wenig überraschend würde ich sagen... ;) Aber auf die Farbe kommt es an, normale Pizza kann ja jeder, bei dieser macht der schwarze Teig das gewisse Etwas... Wer hier eine verbrannte Pizza sieht, irrt sich :D Sowas gibt es wohl nur in Island, wo sich irgendwie alles um Lava dreht. Daher ist alleine schon diese Pizza der "Black Crust Pizzeria" ein Grund, regelmäßig nach Vik zu kommen!
Platz 2 - Wildnis-Lunch am Lagerfeuer
Ein angekündigter Bestandteil der Fotoreise nach schwedisch Lappland war der alltägliche "Wildnis-Lunch am Lagerfeuer". Wer mich bisserl kennt, weiß ja dass ich essentechnisch nicht so ganz unkompliziert bin (vorsichtig ausgedrückt)... Von daher hatte ich vor der Reise wenig Hoffnung, dass ich mittags etwas für mich essbares bekommen werde. So baute ich auf das Abendessen in den angeschlossenen Restaurants unserer guten Hotels. Tja :D :D :D Nie hätte ich gedacht, mich so irren zu können :D :D :D Kurz zusammengefasst könnte man sagen: es gab nix besseres als das Mittagessen, wo hingegen das Abendessen für mich zum vergessen war... Andreas stellte sich nicht nur als hervorragender Fotograf und Guide, sondern auch als begnadeter Koch am Lagerfeuer heraus, der jeden Tag etwas für mich mehr als leckeres zauberte! Der Höhepunkt war zum Amüsement aller der Milchreis :D 
Platz 3: Kaiserschmarren in Oberstdorf
Wenn ich in Oberstdorf bin darf eines nicht fehlen - so ein richtig leckerer, frischer und hausgemachter Kaiserschmarren :D Einfach ist es allerdings nicht, so einen zu finden... Bei den einen ist er aus der Tüte, bei den nächsten ists eher ein Obstteller und bei vielen einfach ein geschmackloser Matsch... Meine einzige Rettung sind dann die "Bacchus-Stuben" 😍 Hier stimmt einfach alles, vom Essen (nicht nur der Kaiserschmarren!) über die Atmosphäre bis zu den netten Gesprächen!
PS: Ich muss ja nicht extra erwähnen, dass in meinen Kaiserschmarren keine Rosinen gehören oder? 😁
TOP 3 Tiere

Platz 1: Puffins 
Auch wenn sie überall anders heißen - Puffin, Papageientaucher, Lundi - sind sie überall gleich niedlich :D Nachdem Birgit und ich letztes Jahr auf der "Island Coronareise" mit der FF-Fotoschule erstmals diese süßen Vögel ganz überraschend gesehen haben, waren wir dieses Mal ganz heiß darauf sie wieder zu fotografieren! Gemeinsam hatte wir in Island dazu schon einige Gelegenheiten - an den klassischen Spots wie Latrabjarg oder Dyrholaey, ganz überraschend an den Klippen von Raudanes und am faszinierendsten natürlich in Borgarfjördur. Hier war der ganze Fels voll unzähligen Vögel in nächster Nähe. Mit jedem Mal wurden unsere fotografischen Ansprüche höher - wo wir letztes Jahr noch mit "sitzendem Puffin" zufrieden waren, wollten wir jetzt schon den Vogel im Flug und das am liebsten mit Fischen im Schnabel :D So waren wir jedes Mal stundenlang beschäftigt bis die Speicherkarten voll und die Akkus leer waren... Auch auf meiner weiteren Reise alleine hatte ich dann noch dreimal Glück mit den süßen Vögeln. In Dyrholaey erwischte ich dieses Mal die bessere Seite und auf den Färöer-Inseln war ich (nachdem ich mich von der Schiffsfahrt erholt hatte) nahezu über Stunden nahezu alleine dank Wind und Wetter. Doch am allerschönsten war es auf den Westmänner-Inseln. Erstaunlicherweise kam ich auf diese Insel vor der isländischen Südküste ohne allzu seekrank zu werden und hatte zwei tolle Tage. Schon am ersten Vormittag saß ich stundenlang auf den Wiesen umgeben von hunderten Puffins, doch am zweiten Morgen war ich dann schließlich ganz alleine vor Ort. Vor Ankunft der Tagestouristen kamen die Vögel fast bis auf meinen Schoß und das fotografieren war zeitweise fast vergessen vor lauter Schauen und Staunen! Und endlich wurde es auch etwas mit den fliegenden Fischträgern ;) Danke Frank Fischer - Fototrainer für dieses Erlebnis, das ich ohne deine Empfehlung nie hätte erleben dürfen!
Platz 2: Rentiere in Schweden
Lange mussten wir in Schweden warten, doch am vorletzten Tag unserer tollen Fotoreise hat es dann doch noch geklappt! Bei jeder Fahrt hielten wir die Augen offen, aber in den Tagen zuvor wollten sich nirgends Rentiere oder Elche zeigen. Doch dann auf der Fahrt zum "Tag am Fluss" hatten wir schon auf dem Hinweg Glück! Gleich zwei Rentier-Herden konnten wir nahe der Straße sehen und fotografieren. Einen Teil der Tiere sahen wir dann sogar auf der Rückfahrt noch einmal Sehr zu meinem Erstaunen leben diese Rentiere alle nicht wild obwohl sie frei herumlaufen, sondern gehören jemandem. Sie tragen einen Chip im Ohr oder ein Halsband. Rentiere besitzen darf in Schweden nur, wer samischer Abstammung ist.
 Platz 3: Polarfüchse
Auf meiner Wunschliste an Tierbegegnungen standen Polarfüchse recht weit oben, aber ich war im Vorfeld sehr skeptisch ob es klappen würde. Denn die klassischen isländischen Naturschutzgebiete wie Hornstadir, wo man von den meisten Beobachtungen liest, wollten wir nicht besuchen. Aber wie so oft sind die überraschenden Begegnungen die Schönsten! Zwar sahen wir auch später in Grönland und Schweden nochmal einzelne Tiere, aber diese erste Begegnung am "Hof "Mödrudalur" war die beste! Diesen Hof im Nordosten Islands, genauer gesagt in der Mitte zwischen Egilsstaðir und Mývatn, besuchten wir eigentlich wegen seiner Grasdachhäuser. Doch die waren schnell "out" als wir zwei "Spielkinder" entdeckten. Die zwei noch jungen Polarfüchse tollten auf einer Wiese und dem angrenzenden Holzsteg herum und ließen sich durch die Menschen gar nicht stören. Sehr zu unserer Freude waren alle anderen Besucher bald weg, so dass wir dieses Schauspiel nahezu alleine über eine Stunde bewundern können. Wir vergassen völlig die Zeit und unseren kalten Finger - ein herrlicher Tag!
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