Nach 2 Jahren Pause freute ich mich schon lange auf die Reise zum Karneval in Venedig mit der FF-Fotoschule (www.ff-fotoschule.de), besonders da ich im Vorjahr an der November Reise wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte. So ging es am Am Mittwoch, den 23. Februar 2022 direkt nach dem Dienst los. so knapp war ich wohl noch nie aber wider Erwarten schaffte ich es gerade noch so ins Flugzeug ab Stuttgart. Schon beim Umsteigen in München traf ich den Reiseleiter Frank Fischer und nach der Ankunft in Venedig auch den zweiten Fototrainer Hans Altenkirch. Am Nachmittag ging es mit einer kurzen Einführung im Hotel Giradinetto auf dem Lido los und danach fuhr die ganze Gruppe mit dem Vaporetto pünktlich zum Sonnenuntergang in Richtung Markus-Platz. Dort gab es dann alles, was man sich fotografisch nur wünschen kann - die Lagune im Sonnenuntergang, Gondeln in der blauen Stunde und Masken im beleuchteten Laubengang. Der Tag endete gemütlich bei einem leckeren Abendessen in der "Trattoria al cugnai".
Der Donnerstag startete in Venedig typisch für eine Fotoreise mit der FF-Fotoschule Der Fototrainer rief um 5 Uhr 30 zur Abfahrt mit dem Ziel "Sonnenaufgang am Markusplatz". Wie so oft lohnte sich das frühe Aufstehen und wir wurden mit einer schönen blauen Stunde, dem Sonnenaufgang neben dem Dogenpalast und vielen bunten Masken belohnt. Die Rückfahrt zum Frühstück sparten Sandro und ich uns mal wieder, stattdessen machten wir einen herrlichen Spaziergang durch die noch leeren Gassen mit der einen oder anderen Einkehr auf einen Espresso.  Mittags trafen wir die Gruppe bei der Kirche Santa Maria della Salute wieder. Auch wenn alle offiziellen Treffen abgesagt waren, kamen doch einige Maskenträger bei bestem Wetter auf die Insel. Zum Ausklang es Tages ging es - schon traditionell - nach San Giorgio, wo wir die Maskenträger vor einem wunderbaren Sonnenuntergang mit der portablen Blitzanlage von Sandro fotografierten. Danach genossen wir erstmals das leckere Essen samt Unterhaltung durch Italo in der "Ristorante Stella" unweit vom Hotel bevor wir alle müde ins Bett fielen.

Fotograf: Hans Altenkirch

Fotograf: Frank Fischer

Im Vergleich zum Vortag konnten wir am Freitag fast ausschlafen.  Erst nach dem Frühstück ging es gemütlich los, das Ziel des Tages war die "Insel der bunten Häuser" Burano. Noch lag die gesamte Lagune im Nebel, was interessante Perspektiven ergab. Aufgrund eines Streikes der Vaporettos mussten wir einige Wege zu Fuß zurücklegen, aber kamen dann doch gut auf der Insel an. Dort verbrachten wir den Großteil des Tages, bevor es wieder per Boot zurück ging. Dann liefen wir über San Zaccharia nach San Marco, wo wir noch einige Masken auch zur blauen Stunde fanden. Danach fuhren wir zurück zum Lido um wieder bei "Italo" im "Stella" den Abend bei einer leckeren Pizza ausklingen zu lassen!
Am Samstag ging es nach dem Frühstück los zum Höhepunkt der Reise: wir durften in einem richtigen venezianischen Palazzo direkt am Canal grande fotografieren! Welch einmaliges Erlebnis! Emy und Gabriele wechselten für uns sogar die Kostüme und wir konnten uns fotografisch so richtig austoben!  Danach spazierten wir durch die Stadt zum Campo San Francesco, wo auch wieder einige Maskenträger hinkamen. Und wir konnten herrlich in der schon recht warmen Sonne sitzen!  Pünktlich zum Sonnenuntergang fuhren wir wieder nach San Giorgio, bevor der Abend an gleicher Stelle endete wie die Tage zuvor.

Fotograf: Sandro Maier

Am Sonntag ging die Fotoreise leider schon wieder zu Ende. Zum Abschluss quälten wir uns noch einmal früh aus den Hotelbetten und fuhren noch im Dunklen nach San Marco. Dort konnten wir - noch ohne den tagsüber üblichen Trubel - die blaue Stunde genießen. Dann kamen auch die ersten Maskenträger und wir konnten am letzten Projekt "Maske mit Konfetti" arbeiten und hatten viel Spaß!  Danach ging es zurück ins Hotel, nach einem gemütlichen Frühstück legten wir zur Abwechslung mal die Füße hoch und verabschiedeten gegen Mittag den Rest der Gruppe.
Danach fuhren Sandro und ich wieder mit dem Vaporetto in Richtung Markusplatz. Dort war es jedoch viel zu voll und so ließen wir uns einfach etwas durch die ruhigeren und unbekannteren Gassen von Venedig treiben. Zu sehen gibt es ja überall schöne Ecken! Zum Sonnenuntergang wollten wir noch einmal nach San Giorgio, auch wenn schon deutlich weniger Masken wie noch am Vortag vor Ort waren. Trotzdem konnten wir am Abend wieder schöne Fotos vor einem herrlichen Sonnenuntergang machen. Danach ließen wir uns noch eine leckere Portion Pasta in der "Osteria da Baco" schmecken und verbrachten den restlichen Abend gemütlich im Hotel. 
Am Rosenmontag mussten wir dem Trubel von Venedig entfliehen, denn überall in der Stadt war die Hölle los... So fuhren wir schon zeitig am Morgen los nach Murano. Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, denn vormittags konnten wir nahezu alleine die Insel erkunden, bevor am Nachmittag auch hier die Touristen wach wurden. Nach der Rückfahrt umgingen wir die belebten Plätze und liefen vom Markusplatz aus am Wasser entlang bis zum letzten Fähranleger vor dem Lido. Unterwegs wurde wir mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt! Und danach - keine Überraschung - gab es natürlich wieder ein leckeres Abendessen im "Stella"!

FOtograf: Sandro Maier

Fotograf: Sandro Maier

Auch am Fastnachts-Dienstag machten wir in Venedig einen großen Bogen um die belebten Plätze. So starteten Sandro und ich unseren Spaziergang an der Gondelwerft und ließen uns dann mal wieder entlang der noch einsamem Kanäle treiben. Wir blieben dort, wo es uns gefiel und kehrten auf den einen oder anderen Espresso ein.  So kamen wir auch durch das jüdische Ghetto und zum Arsenale. Eigentlich ungeplant standen wir dann vor der Skulptur der riesigen Hände von Lorenzo Quinn, nachdem wir vorher schon einen echten Banksy bewundern konnten. Am Nachmittag kehrten wir zum Lido zurück und blieben dort bis die Sonne untergegangen war. Zum Abschied mussten wir an unserem letzten Abend natürlich noch einmal bei Italo im "Stella" eine leckere Pizza essen
Am Mittwoch hieß es Abschied nehmen von Venedig. Doch zuvor fuhren wir noch einmal in die schon wieder viel ruhigere Stadt. Ohne die Menschenmassen der Tage zuvor konnten wir noch einmal gemütlich von San Zacharias über San Marco bis zur Accademia spazieren. Natürlich durften weder Espresso noch letzte Einkäufe fehlen. Danach packten wir unsere Sachen zusammen und gönnten uns ein Taxi-Boot zum Flughafen. So endete eine tolle Reise, vielen Dank an Sandro und die FF-Fotoschule für diese herrliche Reise! Ich hoffe sehr, auf eine Wiederholung im nächsten Jahr
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